Kaleidoskop Alumni und Freunde der ADG

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    Im gemeinsamen Herzschlag für die genossenschaftliche Idee

    Alle waren sich am Ende einig: Es hat gefehlt. Das Kaleidoskop hat gefehlt. Der Austausch hat gefehlt. In Präsenz, auf dem Campus Schloss Montabaur, miteinander in den Diskurs gehen zu können. Zwei Jahre hatte der Verein Alumni und Freunde der ADG darauf gewartet, mit dem Kaleidoskop endlich so richtig ins „Doing“ zu kommen und das zu machen, was seine Bestimmung ist: Vernetzung, Mitglieder fördern, Mehrwerte bieten. Mitte März war es nun so weit. Der Netzwerkknoten der ADG wurde erlebbar.

    • Dr. Viktoria Schäfer, Vorstandsvorsitzende und wissenschaftliche Leiterin von ADG Scientific – Center for Research and Cooperation (ARC): Gutes Führen in Genossenschaften

      Ganz prägnant wusste ARC-Vorstandsvorsitzende Dr. Viktoria Schäfer, die durch das zweitägige Programm führte, den Charakter der Veranstaltung zu definieren: „Wir haben eine Freundesliste aufgestellt und geschaut, dass alle den Herzschlag für die genossenschaftliche Idee in toto haben.“ Das Bild, das die TeilnehmerInnen ergaben, war dennoch äußert heterogen: vom Schulleiter über einen General bis hin zu Bankvorständen, Unternehmensinhabern und einem stellvertretenden Generalsekretär – und das vom hohen Norden bis nach Österreich und in die Schweiz. „Wir möchten die Vielfalt der genossenschaftlichen Ideen aufzeigen und ein Forum bieten“, so Dr. Viktoria Schäfer. Nach zwei Tagen konnte sie sagen: „Für mich fühlt es sich an wie Family und Friends.“

      In ihrem Vortrag „Gutes Führen in Genossenschaften“ stellte die Vorstandsvorsitzende und wissenschaftliche Leiterin von ADG Scientific die These auf, dass es immer einer Theorie bedürfe, damit sich in der Praxis etwas bewege. Also: „Before you think outside the box you need a box“. „Die Hauptbox, in der wir stecken, ist die Ökonomik“, erklärte Dr. Schäfer. Mit ihrem Verweis, sich der Theorie des homo cooperatives zuzuwenden, in der nicht das Maximieren von Gewinnen, sondern das Balancieren von wirtschaftlichen Zielen und Werten zentral ist, schlug sie die Brücke zu einem der Gründer der genossenschaftlichen Bewegung, Friedrich Wilhelm Raiffeisen. Der wusste schon damals: „Eine richtige Idee ist auch stets die beste Grundlage für die Praxis!“

    • GenoCommunityDating

      Speeddating – davon hat sicherlich jeder schon mal was gehört. Aber GenoCommunityDating? Was ist das denn? Ganz einfach: die äußerst charmante und kurzweilige Kennenlern-Methode der Teilnehmenden des Kaleidoskops, unterhaltsam angeleitet von Dr. Christoph Stumm, Vorstandsstab ADG. 

      Eine Landkarte sollte man sich vorstellen und dort im Raum platzieren, wo man Zuhause ist. Brigadegeneral Nannt von der Bundeswehr hatte es einfach: Er steckte als Kommandeur der Logistikschule in Garlstedt oberhalb von Bremen klar den Norden ab. Der Süden war dann schon schwieriger zu greifen: Rainer Schaidnagel, Vorstandssprecher der Raiffeisenbank Kempten-Oberallgäu, Justus Reichl, stellvertretender Generalsekretär vom Österreichischen Raiffeisenverband aus Wien, und Dr. Andreas Moser, Inhaber vom Schweizer Beratungsunternehmen am4change aus Bonstetten, mussten den südlichsten Eckpfeiler doch erstmal ausdiskutieren. Der Bann war gebrochen.

      Auf die Frage, wie viele Jahre die Teilnehmenden schon mit dem genossenschaftlichen Gedanken verbunden sind – wieder hieß es, sich entsprechend einer Skala in der Bar Netzwerk zu positionieren – kam Erstaunliches zutage: Im diesjährigen Kaleidoskop steckten etwa 700 Jahre Genossenschaftsidee. 

      Und spätestens bei der Aufforderung, eine Sache über sich zu verraten, die noch niemand im Raum weiß, wurden die Grundlagen für die Gespräche am Abend und Freundschaften gelegt: Herzensthemen wie Fußball, Musik oder Gummiboote kamen zutage und bauten vermeintliche Gesprächshürden ab.

    • Isabelle Katthagen und Dr. Elisabeth Niendorf, ADG International: Die ADG – International? Kooperative Qualifizierungs- und Beratungsprojekte weltweit

      Einen spannenden Einblick in ihre Arbeit vor Ort – beispielsweise in Afrika, Südamerika oder Asien – gaben Isabelle Katthagen, Leiterin ADG International, und Dr. Elisabeth Niendorf, Projektmanagerin ADG International. Eine Maxime, wenn sie in fernen Ländern Potenzialanalysen oder Trainings- und Beratungsprojekte durchführen: „Wir möchten die Sprache unserer Kunden sprechen.“ Was das bedeutet? Den Länderkontext verstehen, die Rahmenbedingungen kennenlernen, die kulturellen Besonderheiten erkennen. „Wir versuchen, den Rahmen zum Austausch und Lernen zu setzen“, erzählte Dr. Niendorf. Kulturelle Veränderungen auslösen sei niemals das Ziel, so Isabelle Katthagen. Es gehe darum, diese Unternehmen und Genossenschaften zu begleiten. „Kein Lehrbuch schafft einen Austausch“, berichtete Katthagen. „Ein Korsett auf andere stülpen, das funktioniert nicht.“ Die Devise sei daher: eigene Erfahrungen machen und Lösungen suchen.

    • Mag. Justus Reichl, Stellvertretender Generalsekretär Österreichischer Raiffeisenverband: Raiffeisen next. Regional. Global.

      Welche Zukunft hat die „Marke“ Raiffeisen? – Eine Frage, die sich der Österreichische Raiffeisenverband im Rahmen des Projektes „Raiffeisen next“ gestellt hatte. Den Österreichern ist „Raiffeisen“ vertraut, taucht unter den Top 5 der bekanntesten Marken auf. Aber kennt man auch die Story dahinter? Justus Reichl, stellvertretender Generalsekretär des Österreichischen Raiffeisenverbandes, hatte vermutet, dass vielmehr der Begriff „Genossenschaft“ ein Problem sein könnte. Aber weit gefehlt. In einer Umfrage äußerten 56 Prozent der Befragten zu Genossenschaften positive Assoziationen, bei den unter 35-Jährigen hatten sogar 82 Prozent ein positives Bauchgefühl. Verantwortung, Sicherheit, langfristiges Arbeiten sind Begriffe, die mit Genossenschaften verbunden werden. Die Ernüchterung, so Reichl, kam, als man dieselbe Frage zum Begriff „Raiffeisen“ stellte. Nur 10 Prozent äußerten hier eine positive Verbindung. 74 Prozent hingegen sehen in Raiffeisen „eine Bank wie alle anderen“. „Die Marke hat verloren, die Idee aber nicht“, bilanzierte Reichl. Viele der derzeitigen Megatrends fußten auf genossenschaftlichen Prinzipien. Deswegen heißt es nun, dieses Potenzial zu nutzen. Das Ziel: die nächste Generation erreichen.

    • Andreas Moser, Inhaber am4change GmbH: Reformprozess Genossenschaften in der Schweiz  

      Vor einer Mammut-Aufgabe stand Andreas Moser, als er die Anfrage bekam, den Reformprozess der Raiffeisen Schweiz zu orchestrieren. Die Krise hatte sich 2018 zugespitzt, als sich die Zentrale immer mehr von den genossenschaftlichen Prinzipien verabschiede hatte und gleichzeitig die Primärbanken unter sich nicht einig waren, wohin die Reise hingehen soll. „Ein Desaster“, fasste Andreas Moser die damalige Situation auf den Punkt zusammen. Seine zwei Ziele in dem Prozess: erstens, die Primärbanken nachhaltig so zu strukturieren, dass sie wieder miteinander kooperieren und zweitens, ein gutes Miteinander zwischen Zentrale und Primärbanken. Innerhalb weniger Monate konnte Moser einen Haken setzen, trotz weiterer Widrigkeiten. Seine These: Ohne das genossenschaftliche Wertefundament hätte der Reformprozess nie so schnell funktioniert.

    • Gerhard Wölki, Vorstand i.R. Volksbank Rhein-Lippe: Transformation genossenschaftlicher Werte/Prinzipien in das Geschäftsmodell einer Genossenschaft

      „Wir leben in Banken unsere Sonntagsreden – aber wie kriegen wir sie auf die Straße?“, fragte Gerhard Wölki beim Kaleidoskop. Es sei an der Zeit, praktische Leitlinien aufzusetzen. Es müsse ein „Priming“, eine Art Grundierung geben, um die wertebasierte Steuerung, wie sie in den GBFs unterrichtet werde, auch in Prozesse zu bringen. Kontrollsysteme zielten immer auf Profit, ganz nach dem Motto „Friss oder stirb“. „Aber auch Werte können Ertrag schaffen“, untermauerte Gerhard Wölki und forderte dazu auf, die Grundierung zu schaffen. Alle waren sich klar darüber: Es liegt noch viel Wegstrecke vor diesem Prozess. Aber der Weg muss bestritten werden.

    • Landtagspräsident Hendrik Hering: Die Bedeutung werteorientierte Bildung für die Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft in Rheinland-Pfalz

      „Ich bin als Landtagspräsident hier, weil die demokratischen Ansätze in der Wirtschaft hier im Westerwald erfunden und auf den Weg gebracht wurden schon lange bevor sich die Demokratie in Deutschland bewährt hat“, erklärte Landtagspräsident Hendrik Hering zum Auftakt des GenussAbends in der Glaskuppel der ADG. Die Veranstaltung, so Hering, sei ein Beleg für die Wichtigkeit des gesellschaftlichen Austausches, den Diskurs. Gerade in Zeiten der Pandemie habe man gemerkt, wie sehr dieser Austausch fehle. 

      „Was diese Akademie für mich auszeichnet ist die werteorientierte Ökonomie“, stellte der Landtagspräsident heraus. „Das ist nicht nur ein Schlagwort, das im Prospekt steht, das wird hier gelebt – in der Akademie selbst und in den Fortbildungsveranstaltungen, die auf hohem Niveau präsentiert werden, weil sich die ADG diesem Gedanken verpflichtet hat.“ Für dieses hohe Niveau sei auch ein Evaluierungsprozess notwendig, der über die Forschung mit ADG Scientific ermöglicht würde, so Hering.

      Auch in der Wirtschaft finde ein Transformationsprozess statt, hin zu mehr Nachhaltigkeit. Und der bringe zwei verlässliche Dinge mit sich: dass Dynamik und Tempo immer mehr zunehmen. „Mir ist es wichtig, dass wir das Bewusstsein über das Gelingen schaffen, dass wir diesen Prozess positiv gestalten werden“, betonte der Landtagspräsident. „Denn noch nie gab es eine so gut ausgebildete junge Generation wie heute und so viele ökonomische und finanzielle Möglichkeiten. Noch nie hatten wir so viele Möglichkeiten der Veränderung der Gestaltung. Wir müssen aber die Begeisterung wecken, das zu gestalten.“ 

      Jeder in der Gesellschaft trage diese Verantwortung, vermittelte Hering. Transformationsprozesse würden nicht nur in Brüssel, Berlin, Mainz oder Washington gestaltet, sondern vor Ort. Dort müssten die Menschen abgeholt werden. Und das sei auch die Aufgabe von Banken, Unternehmen, Verbänden. 

      Gleichzeitig verwies Landtagspräsident Hering auf die Bedeutung der Demokratie, die ein lernendes System sei. Diese Lernbereitschaft habe sich in Krisen bewährt. Wie wichtig in einer Demokratie werteorientierte Ökonomie sei, das müsste vermittelt werden. „Das ist eine zentrale gesellschaftliche, gemeinsame Aufgabe“, so Hering. „Die ADG vermittelt genau solche Werte in ihren Formaten. Das stabilisiert Gesellschaft und schafft Voraussetzung für ökonomischen Wohlstand.“

    • Wendelin Abresch, Unternehmer und Mitinitator der Wäller Markt eG: Radikal regional

      2017 entstand die Idee, beim Kaleidoskop vertrat Wendelin Abresch als Repräsentant die im Jahr 2020 neu gegründete Genossenschaft „Wäller Markt eG“. Ziel des digitalen Marktplatzes ist es, die Kaufkraft im Westerwald zu halten. Eine Potenzialanalyse ergab eine Kaufkraft von 450 Millionen Euro, während allein 550 Millionen Euro in Online-Angebote fließen. „Wir brauchen eine mindestmaximale Ausbreitung“, das wurde Wendelin Abresch schnell klar. „Mit acht bis zehn Teilnehmern würden wir gegen Amazon keine Chance haben“. Formiert haben sich nun auf der im April online gehenden Marktgenossenschaft www.wällermarkt.de etwa 50 regionale Anbieter. Alle mit einem Mehrwertfaktor gegenüber Amazon. „Wir haben ein breites, einzigartiges Angebot, das bei den großen Anbietern nicht gefunden werden kann“, erzählte der Initiator. So heißt es also nun: Regional und nachhaltig einkaufen geht künftig also auch in der digitalen Fußgängerzone des Westerwaldes.

    • Manfred Kuner, Vorstandsvorsitzender Alumni und Freunde, und Bianca Schirra, Vorstandsmitglied Alumni und Freunde und Vertriebsdirektorin Union Investment Privatfonds GmbH

      Von einem „schlafenden Riesen“ sprach Manfred Kuner als Vorstandsvorsitzender über seinen Verein „Alumni und Freunde der ADG. „Wir können zu einer der mächtigsten Bewegungen der Genossenschaften werden“. Umso mehr freute er sich, dass es nach zwei Jahren „Mit-den-Füßen-Scharren“ nun endlich die Möglichkeit für das Kaleidoskop gab. Dass so viele Gleichgesinnte zueinander fanden. Seine Vorstandskollegin Bianca Schirra ergänzte: „Wir wollen mit Alumni und Freunde eine Plattform zum Netzwerken schaffen, die man im normalen Alltag so nicht findet.“

    • Martin Burkhardt, Büro für Gestaltung: Kollaborative Raum- und Markenentwicklung am Beispiel des Campus Schloss Montabaur

      Als Raumkünstler, der viele Museen und mittlerweile 30 Genossenschaftsbanken gestaltet hat, konnte Martin Burkhardt nach Fertigstellung der Bar „Netzwerk“ der ADG eindeutig sagen: „Die Bar der ADG ist für mich der schwierigste Raum gewesen, den ich je gestaltet habe.“ Der Vergleich zu einem U-Bahn-Schacht kam bei ihm auf, als er Form und Lichtverhältnisse in der alten Bar auf den Prüfstand stellte. Mit der Inspiration von Hoteldirektor Ralf Kleinheinrich und nicht zuletzt dem Vorschlag von Küchenchef Ralf Lohr wurde die alte Bar um die Bibliothek erweitert und die bisherige Schlauch-Form in der Vergangenheit „abgeheftet“. Entstanden ist ein Netzwerk-Raum voller Widersprüche, die dennoch zusammenpassen: behaglich und cool, hell und dunkel zugleich.  Mit verschiedenen Sitzhöhen wurde der Raum rhythmisiert und ein Co-Working-Space integriert, der künftig auch wie ein Café inszeniert werden kann. Für Martin Burkhardt steht fest: „Das ist der intensivste Raum der genossenschaftlichen Welt!“

    • Frank Bermbach, Vorstandsvorsitzender der CRONBANK und Mitglied des Vorstandes der MHK Group: Die Zukunft kooperativ gestalten – Finanzen und Handel

      Die CRONBANK AG – keine Genossenschaft. Die MHK Group AG – keine Genossenschaft. Doch Frank Bermbach, Vorstandsvorsitzender der CRONBANK und Mitglied des Vorstandes bei der MHK Group, verdeutlichte beim Kaleidoskop, dass die Rechtsform nicht per se zu einem Abkoppeln vom kooperativen Miteinander führt. Mit der CRONBANK hat Frank Bermbach ein Finanzinstitut geschaffen, das nur für den kooperativen Handel und das Handwerk da ist. Hier weiß jeder, was die Branche bewegt, wann die Ware kommt, was saisonales Geschäft bedeutet. „Das müssen uns unsere Kunden nicht erzählen“, berichtete Bermbach. „Das ist unser Verständnis von kooperativem Miteinander: die Probleme erkennen, Lösungen bieten.“ Ob Marketing, E-Commerce, IT – die CRONBANK hat die Antworten für ihre Kunden und lässt diese ihrem Kerngeschäft nachgehen. Das ist zukunftsgerichtet und kooperativ.

    • Boris Nannt, Brigadegeneral und Kommandeur der Logistikschule der Bundeswehr

      Klare Ansagen – klare Kommunikation. Führungsverständnis und Führungsanspruch in VUCA-Zeiten.

      Wer ist eine Führungskraft? Wer hat im vergangenen Jahr ein Führungsseminar besucht? Und wer reflektiert sein Führungsverhalten jeden Tag? Von denen, die bei den ersten Fragen von Brigadegeneral Boris aufgestanden waren, stand bei der letzten Frage fast niemand mehr. Dabei – so vermittelte der Soldat, der unter anderem im Kosovo und Afghanistan auf Mission war – sei das tägliche Reflektieren des eigenen Führungsverhaltens enorm wichtig. „Wenn ein Team scheitert, scheitert es an der Führungskraft“, so die klaren Worte von Boris Nannt. Doch was macht eine gute Führungskraft aus? Die sechs Eckpfeiler des Brigadegenerals:

      1)      Führungserfolg liegt an uns selbst. Die zwei Säulen: Persönlichkeit (Haltung) + Technik (Methoden)

      2)      Lernen Sie als Führungskraft Ziele zu formulieren und auszusprechen.

      3)      Perspektiven einfordern und aushalten. Dabei wichtig: Das Team möglichst aus unterschiedlichen Typen („bunten Smarties“) zusammensetzen – nicht Mitarbeiter nach einem Abziehbild von sich selbst aussuchen. Und: Konflikte austragen, Fehler klar besprechen, Tacheles reden, um solche Situationen für die Zukunft zu vermeiden. Ebenso: Positionierung einfordern – Was haben andere für eine Meinung? – die eigene hinterfragen.

      4)      Reißen Sie als Vorbild mit. Von vorne führen. Entscheiden – Beraten – Gestalten.

      5)      Das bessere Sachargument gewinnt immer. Emotionen und Sachlichkeit trennen.

      6)      Üben. Üben. Üben. Entscheidungstraining. Auch eine Führungskraft muss trainiert werden.

      „Es gibt nur wenige Naturtalente als Führungskraft“, so das Fazit von Boris Nannt. „Führungskompetenz ist hartes Training. Seien Sie selbst ehrlich zu sich und gestehen Sie sich und vor Ihrem Team Misserfolge ein!“

    • Peter Rausch, Vorstandsmitglied der ADG

      „Das Warten hat sich gelohnt“ – die verheißungsvolle Ankündigung zum Auftakt des Kaleidoskops durch ADG-Vorstand Peter Rausch sollte sich im Laufe der Veranstaltung mehr als bewahrheiten. Motivation und Ziel des Kaleidoskops sei es, den Verein Alumni und Freunde bekannter zu machen, so Peter Rausch.
      Mission accomplished. „Wow“-Effekte prägten die zwei Tage. Inhaltlich – wie auch physisch. Mit Stolz eröffnete Peter Rausch nämlich das neueste Herzstück der ADG, die Bar „Netzwerk“: „Sie spiegelt das, was wir vorhaben, nämlich einen interaktiven Treffpunkt.“